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Tonträger “Die Blumen – Römisch Drei”

Die CD “Römisch Drei” der Band “Die Blumen” aus Hannover.

Ist und bleibt episch!

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http://www.hannover-kunst.de/2009/09/28/die-blumen/

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“Römisch Drei”  der Band  “Die Blumen”

Hier kommt Hannovers schrägste und geheimnisvollste Indie-Newcomer-Band. Die Blumen heißt das Projekt, das von Karo und Jimi (Songwriter und Produzentenduo) gegründet wurde und gern im Verborgenen blüht.

Zu Ihrer Geschichte und Herkunft lieben sie eher die Legendenbildung: Laut einem gewissen Carlos Cardozo , der ein enger Freund der Band ist, gründeten sich die Blumen bereits 1979 auf einer Streuobstwiese im Zentrum von Amsterdam während des jährlichen Schwarzbrennens von Gurkenschnaps. Schon damals ging von der noch losen Verbindung erstklassiger Künstler eine unfassbare Ausstrahlung aus, und vor allem einten sie zwei große Leidenschaften: die Vorliebe für selbstgebaute mittelalterliche Instrumente und die Liebe zur Polka. Mit isländischen Texten analysierten sie in einer damals bis zu 21-köpfigen Besetzung das Problem der Kontinentalplattenverschiebung. An der finnischen Küste schließlich hatte der verrückte Haufen vergeblich versucht, aus Schrott, einen alten Fokker-Dreidecker nachzubauen, und sei dann über weitere Umwege letztlich in der Umgebung von Hannover gelandet.

Mittlerweile gehören mehr als 10 Musiker aus verschiedenen renommierten Kapellen dazu, die da wären: Axel Rudi Pell, Fury in the Slaughterhouse, Gunter Gabriel, Uli Jon Roth, Kamerun News, King Curry, Melones, Rough Silk, Sanitys Dawn und die Wohnraumhelden. Im Falle der Blumen sind sie mit Künstlernamen versehen wie zum Beispiel: Andreas-Maria von Lobke, Viktor von Lobke, Jan de Roker, Tammy McLoyd, August Friedbert Freiherr zu Schönburg-Klingenberg, Tom Bon, Temuchin Babur Khan, Luigi Valone, Pierre Toulon, M.S. Huhn und und und..

Der gute Gärtner aus Scherwudforest umschreibt die Blumen wie folgt: Die musikalische Befruchtung im Stil und der Blüte der heutigen Zeit findet durch die Blumen statt. Mit wunderbaren Klängen befruchten sie musikalisch den grauen Alltag und vertreiben die unlauteren Klänge anderer Musikanten. Es ist wie mit der Biene und dem Honig. Sie saugen das Beste aus den wohlklingenden Noten und (be)gießen die Troubadoure der Musikkunst täglich, damit es noch strammere Pflanzen werden. Anschließend lassen sie die Noten fliegen, damit weitere florale Musiktitel die Gehörgänge bestäuben – bis alle irgendwann so friedlich sind – sein werden – wie Die Blumen.


Mit “Römisch Drei” untermauert die Band ihre visionären Ambitionen, eine Art multikulturelles Abbild des täglichen Lebens zu liefern, mit all seinen Höhen, Tiefen, euphorischen, nüchternen und vernebelten Momenten. Egal ob Reggae, HipHop, Rap, Punk, Pop, Polka, Disco, Walzer, NDW-Pop, Country, Seemannslieder, Nonsens-Pop, Breakbeat, Chanson, Weltmusik.. hier wird Crossover im Stil einer Musikrevue oder Musicals zelebriert. Ausgehend von der Mainrichtung Indie-Pop mit NDW Einschlag werden die verschiedenen Stilrichtungen in einer symphatisch, liebevollen und witzigen Art augenzwinkernd durch den Kakao gezogen. Das macht Spaß und vertreibt schlechte Laune…

Zu munterem 80er-Neue-Deutsche-Welle Pop führen die Blumen hinter das Geheimnis der Muskelkraft von Tiefbauarbeitern. Im gleichnamigen Song heißt es: “Tiefbauarbeiter sind nicht nur kräftig, nein sie sind ganz superstark, denn sie essen Quark von Tante Gerdi jeden Tag”. Diese Energiespritze wurde noch gleich ein eigener Song gewidmet, der Up-Tempo Punk-Popper “Tante Gerdis Früchtequark”.

Zu Drumcomputer und Scratches rappen Die Blumen in “Umzug”. “Wir machen dich Umzug”, so die Kernaussage dieses Tracks. Das ist Spaß pur! Lange Erklärungen hat die Band nicht nötig: “Ich wohn in einer WG” ist in 1:47 Minute abgehandelt.

In “Gut Holz”, eine Art russische Polka, werden die gut gemeinten Unfähigkeiten eines Reparateurs aufgezählt. Heißt es doch dort “All mein Wissen von der Technik passt in eine Fingerhut, trotzdem will ich reparieren leider geht nie gut”.

Allein der Song “Alles wird gut” eine Granate! Dieser Mix aus NDW der 80’Jahre und Schlümpfe Pop vertreibt Kummer und Sorgen. Eine Art Mantra für das tägliche Leben.

Bemerkenswert ist die Kreativität bezüglich der mitunter peniblen Ausarbeitung mancher Backing-Gesänge. In “Weihnachtsmann” lässt die Band gleich eine Mega-Rakete steigen: “Pa-Duddel-Di-Pim, Rab-Di-Duffel-Du”. Wer da an die Geräuschkulisse während eines Kopulationsversuchs zwischen dem vom Kasperle gern geprügelten Stoff-Krokodil und Sesamstraßen-Ernie’s Quietscherentchen denkt, sollte dann vielleicht doch mal vorübergehend den Tonträger wechseln und sich von Acts wie Motörhead die Gehörgänge freipusten lassen.

In “Oft steh ich in Toulouse” kann jeder seine geografischen Kenntnisse überprüfen, heißt es doch dort ” Wir fuhr‘n auf der Wolga bis nach Paris. Oft steh ich in Toulouse, seh den Eisbrechern zu, draußen im Kaspischen Meer”.

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“Römisch Drei” ist ein kulturell nicht hoch genug einzuschätzender Beitrag für das ganze Land, für den gesamten deutschsprachigen Raum.

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